Wie viele Brillen braucht der Mensch?

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Viele unter Ihnen würden diese Frage spontan mit EINE beantworten.

Unsere Antwort lautet: Genau genommen reicht eine nicht!

Dass es nicht nur der modische Aspekt ist, der eine – oder mehrere Zusatzbrillen notwendig macht erfahren unsere Kunden im ausführlichen Beratungsgespräch vor Ort.

Denn erstens, wer geht schon im kleinen schwarzen zum Zahnarzt, oder mit dem Jogginganzug zum Candle Light Dinner…

Und zweitens ist uns der praktische Faktor noch viel wichtiger.

Beispiel 1: Gleitsichtbrille. Diese bietet Ihnen den ganzen Tag über scharfes Sehen in sämtlichen Entfernungen und in möglichst vielen Situationen. Jedoch hat die Gleitsichtbrille auch Grenzen, die Sie nicht immer in Kauf nehmen müssen.

Lesen im Bett, Fern sehen im Liegen, Arbeiten am Computer können Sie mit einer speziell dafür ausgewählten Brille kompromisslos erleben. (Denn wer geht schon mit Wander Schuhen ins Freibad, oder mit Skischuhen zum Bergsteigen…)

Beispiel 2: Lesebrille. Mit dieser lesen Sie jedes Buch und jede Speisekarte und machen einen guten Zug auf dem Schachbrett; was aber, wenn Sie gleichzeitig Ihr gegenüber im Blick haben möchten? Dafür bietet die Business- oder Hobbybrille den erweiterten Nahbereich.

Beispiel 3: Fernbrille. Sie haben eine wunderschöne, fast unsichtbare randlose Fassung ausgesucht.

Was aber, wenn Ihre Sportart Handball, Volleyball oder Fußball ist? So hübsch die Fassung auch ist, etwas empfindlich ist sie schon. Ob sie den draufgängerischen Körperkontakten Stand hält? Eine zweite Sportbrille oder sogar Kontaktlinsen lassen Sie beruhigt weiterspielen! (Denn wer rennt schon mit den Kickschuhen den New York Marathon…)

Inspiriert diesen Bericht zu schreiben hat mich übrigens ein Beitrag zu diesem Thema, den ich auf dem Carl Zeiss Blog (besser-sehen.zeiss.de) gelesen habe. Da auch ich immer gern das Thema Schuhe als Vergleich nutze musste ich schon schmunzeln über die Tatsache, dass es wohl der nachvollziehbarste Vergleich ist.

Im Übrigen kann ich folgendes Zitat auch aus ganz persönlicher Sicht nur unterstreichen:

DAS LEBEN IST ZU vielfältig um es nur durch eine Brille zu sehen !

Lassen Sie sich doch beim nächsten Brillenkauf überraschen, welche Fragen wir Ihnen in unserer neu geschaffenen Eye-Lounge stellen und welche individuellen Lösungsvorschläge daraus resultieren.

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Autor: Kay Dollt

Als Augenoptikermeister ist er seit 5 Jahren Mitglied im Optiker Schütz Team. Außer um die Webpräsenz und die Blogberichte kümmert er sich natürlich um sämtliche Belange unserer Kunden rund um die Kontaktlinse und Brille. Was er mag: www - und alles was damit zu tun hat Was er überhaupt nicht mag: Wenn wider Erwarten unsere "Jura" streikt...

Dieser Artikel hat 7 Kommentare

  1. Christina on 29. August 2017 at 14:08 Antworten

    Kay, ich stimme Ihnen zu, dass man in keinem Fall nur eine Brillen braucht. Ich trage viele verschiedene, z.B. als Frau ich kann nicht eine haben, die zu allen Kleidungen passen. Und wie Sie sagen, es noch Lesebrille und Fernbrille gibt. Aber im Detail ist für mich auch noch etwas zu beachten, die Kinderbrillen, können Sie sich vorstellen, wie viele Brillen ein Kind braucht? Als Mutter werde ich sagen, dass es eine unzählbare Nummer ist, besonders wenn Sie einen Sohn haben.

  2. Andreas on 24. November 2011 at 13:00 Antworten

    Ich bin seit 50 Jahren kurzsichtig (z.Zt. ca. -10dpt) und seit ca. 10 Jahren auch (Alters-)weitsichtig. Die Beispiele 1) bis 3) im Artikel klingen ja ganz vernünftig, aber man sollte dabei auch erwähnen, dass ein Brillenwechsel bei hohen Stärken der Brille(n) jedes mal eine große Umstellung bedeutet; eine Brille (zumindest bei meiner oder einer höheren Stärke) wechselt man eben nicht so einfach wie ein Paar Schuhe…
    Gruß aus Frankfurt
    Andreas

    • Kay Dollt on 25. November 2011 at 14:43 Antworten

      Hallo Andreas,

      Ich gebe Ihnen völlig Recht bei Stärken wie Sie es haben ist eine Umstellung fürs Gehirn etwas mehr arbeit. Wenn die Stärken identisch sind und man nicht nur halbe paar Wochen mal zwischen den Brillen hin und her wechselt, speichert sich das Gehirn meist die Seheindrücke der verschiedenen Brillen und der Umstieg funktioniert recht reibungslos.
      Wie gesagt, in solch hohen Stärken sicher nicht ganz so einfach, als dies in kleineren Stärken der Fall ist

  3. Rüdiger on 25. August 2010 at 10:22 Antworten

    Lebe seit vierzig Jahren mit nur einer Brille und bin zufrieden dabei. Der obige Text „Wieviele Brillen braucht der Mensch“ dient nur dem Wecken von Konsumwünschen.

    • Kay Dollt on 1. September 2010 at 12:28 Antworten

      Hallo Rüdiger,

      ist doch wunderbar, wenn das bei dir so funktioniert.

      Viele Grüße

      Kay

  4. Serien-Load.de/Blog on 28. Juli 2009 at 22:43 Antworten

    „Genau genommen reicht eine nicht!“
    Hötte ich als incht Träger nicht gedacht!

  5. frank on 25. Juli 2009 at 12:26 Antworten

    Ich brauch bisher zum Glück nur eine, ne Sonnenbrille 😉

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