Wie entsteht ein Regenbogen – Gibt es den Topf mit Gold wirklich?

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Am gestrigen Sonntag stand ein kleiner Familienausflug zu meiner Großmutter auf dem Programm. Auf dem Rückweg konnten wir am Horizont eines der faszinierendsten Dinge sehen, welches Mutter Natur für uns bereit hält – einen Regenbogen.

Nun hat wohl kaum einer unserer Leser eine augenoptische Schule besucht, auf der die Entstehung dieses Naturphänoms gut erklärt wird.

Ich möchte daher die Chance ergreifen und einige Worte hierzu schreiben.

Die Farben die wir am Horizont erkennen können, entstehen durch Brechung und Spiegelung des Sonnenlichtes in den einzelnen Wassertropfen. Diese Tropfen wirken dabei ähnlich wie ein Prisma.

Das weiße Sonnenlicht wird in den Wassertropfen in die einzelnen Farbanteile aufgespaltet. Heraus kommen die Farben Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau, Indigo und Violett, welche auch immer genau in dieser Reihenfolge auftreten.

So sehen wir dieses phänomenale Lichtband am Himmel.

Übrigens kann man einen Regenbogen nur sehen, wenn man die Sonne im Rücken und die Regenwand vor sich hat.

Gibt es den Topf aus Gold am Ende des Regenbogens?

Dieser Sage bin ich durch kurze Recherche auf den Grund gegangen. (Leider wird hierzu im Optikunterricht nichts erwähnt *g*).

Diese Geschichte stammt aus der Zeit der Kelten. Die Münzen waren damals geformt wie kleine Schüsselchen. Aus Angst vor Überfällen wurden diese Münzen oft in Lederbeuteln vergraben.

Die Münzen aus Gold konnten nicht rosten und glänzten stark.

Ein Bauer kam nach einem Regenguss auf sein frisch gepflügtes Feld. Der Regen hatte die Erde geglättet und die vergrabenen Münzen kamen zum Vorschein und glänzten ihm entgegen.

Da auf dem Feld gerade ein Regenbogen endete und die Münzen wie kleine Schüsselchen aussahen, entstand die Sage am Ende des Regenbogens wartet eine Schüssel gefüllt mit Gold.

Bild: Olga Drozdova – Fotolia.com

P.S.: Mit einer anderen interessanten Frage beschäftigt sich derzeit Andy in seinem Blog: Warum ist die Banane krumm?

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Autor: Kay Dollt

Als Augenoptikermeister ist er seit 5 Jahren Mitglied im Optiker Schütz Team. Außer um die Webpräsenz und die Blogberichte kümmert er sich natürlich um sämtliche Belange unserer Kunden rund um die Kontaktlinse und Brille. Was er mag: www - und alles was damit zu tun hat Was er überhaupt nicht mag: Wenn wider Erwarten unsere "Jura" streikt...

Dieser Artikel hat 3 Kommentare

  1. RRRRRRRRR on 21. April 2013 at 19:27 Antworten

    hmmmm……interessant was hier steht ich dachte irgendwer hätte sich die legende einfach so ausgedacht… 😉

  2. iZak on 15. Juni 2009 at 23:11 Antworten

    Wieder etwas dazu gelernt… vielen Dank.

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