Welchen Einfluss hat ein intakter Tränenfilm auf objektive Augenstärkenmessungen

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Seit vielen Jahren sind wir in unserem Haus ein großer Freund von einer objektiven Stärkenmessung mittels Computertechnik, bevor die eigentliche Refraktion (Sehstärkenvermessung) beginnt. Ein dadurch gut ermitteltes Ergebnis macht die spätere Arbeit deutlich sicherer. Der Kunde braucht nur noch seine Konzentration während des Testes auf den Feinabgleich der Stärken hinsichtlich des entspannten Sehens zu lenken. Hierfür steht der i.Profiler der Firma Zeiss oder der Rodenstock DNEye-Scanner zur Verfügung.

Vor mittlerweile 7 Jahren haben wir den i.Profiler der Firma Zeiss erworben. Mit diesem Gerät begann die neue Ära der Computermesstechnik.
Der i.Profiler vermisst mittels Wellenfronttechnologie das Auge extrem präzise. Neben den sogenannten Abbildungsfehlern höherer Ordnung, welche zur Korrektur mittels der i.Scription Technologie und damit einem brillanten „HD-Sehen“ führt, werden auch die klassischen Sehfehler gemessen, auf deren Basis die spätere subjektive Refraktion beginnt.

Ein großer Vorteil des i.Profilers ist die Darstellung der Augenoberfläche während der Messung. Wir können dabei sehr gut sehen, ob der Tränenfilm auf der Hornhaut glatt fließt oder Störungen sichtbar sind. Sehen wir hier Störungen, so ist der Tränenfilm in Qualität und/oder Quantität nicht ausreichend um die Augenoberfläche vital zu erhalten.

Welche Auswirkungen sind möglich?

Neben der wichtigen Aufgabe des Tränenfilms, den Stoffwechsel der Hornhaut zu gewährleisten kommt ihm auch eine optische Aufgabe zu.
Nur wenn die Hornhaut dauerhaft gut benetzt ist, bleibt sie klar und ganz glatt an der Oberfläche, was eine wichtige Voraussetzung für scharfes Sehen ist. Nur die glatte Hornhaut kann, wie eine optische Linse, ein klares, kontrastreiches Bild liefern.
Ist der Aufbau des Tränenfilms gestört, leidet darunter das Sehen, und natürlich auch das Messergebnis der präzisen Zeiss Messtechnik des iProfilers!

Was können wir sofort verbessern?

Wir haben sehr gute Erfahrungen gemacht, vor der Messung mit dem i.Profiler die Augen mit LipoNit Augenspray zu behandeln.
LipoNit Augenspray dient zur Stabilisierung der obersten Tränenfilmschicht, der so genanten Lipidschicht und vermindert somit das Verdunsten des Tränenfilms. Dadurch bleibt der Tränenfilm länger gleichmäßig stabil und benetzend und behält gleichbleibend seine optischen Eigenschaften.
Das Spray wird ganz einfach auf die geschlossenen Augen gesprüht und stabilisiert bereits nach kürzester Zeit den Tränenfilm und damit die Messergebnisse des i.Profilers.

Wie wir bereits in früheren Artikeln beschrieben haben, ist das LipoNit Augenspray hervorragend dazu geeignet diese eben beschriebene vorderste Tränenfilmschicht zu regenerieren und somit gegen das Problem trockener Augen vorzugehen.

Fazit:

Wir setzen seit längerem das LipoNit Spray vor der Sehstärkenbestimmung ein und erhalten dadurch präzisere Ergebnisse.
Außerdem wird durch die Anwendung des Augensprays auch noch die Untersuchung für den Kunden angenehmer, da dieser mit dem stabileren Tränenfilm viel leichter das Blinzeln während der Untersuchung unterdrücken kann.

In unserem Freundeskreis von Augenoptikern hat sich dieses Vorgehen als absolut probates Mittel durchgesetzt.

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Autor: Kay Dollt

Als Augenoptikermeister ist er seit 5 Jahren Mitglied im Optiker Schütz Team. Außer um die Webpräsenz und die Blogberichte kümmert er sich natürlich um sämtliche Belange unserer Kunden rund um die Kontaktlinse und Brille. Was er mag: www - und alles was damit zu tun hat Was er überhaupt nicht mag: Wenn wider Erwarten unsere "Jura" streikt...

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