Der Optikerblog

Trockene Augen: Augenbrennen am Monitor-Arbeitsplatz

3 Kommentare »

Mittlerweile ist ja nahezu jeder Tag, der Tag eines speziellen Ereignisses. Der heutige Dienstag ist offiziell „Welttag der Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz„.
Da immer mehr Menschen während ihres Arbeitszeitraumes viel in den Monitor des Computer sehen müssen, nehmen wir diesen speziellen Tag zum Anlass etwas über die häufigste Beschwerde am Bildschirm zu sprechen.

Laut der hier abgebildeten aktuellen Studie der TNS Emnid ist ein Augenbrennen neben Genickschmerzen die häufigste Schwierigkeit bei langer Computerarbeit.

Gerade dem sogenannten „Büro-Augen-Syndrom“ wird nach der Erfahrung von Augenmedizinern immer noch viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Oft ist den Betroffenen nicht klar, wie sehr Bildschirmarbeit die Augen belastet:

So muss das Sehorgan dabei monoton – und das ist für Augen nicht üblich – auf eine relativ dunkle Fläche blicken. Der Bildschirm erscheint zwar von der Wahrnehmung her hell, messtechnisch ist er es aber nicht. Das Flimmern erzeugt lediglich ein scheinbar helles Bild. Für das Auge bedeuten diese Vorgaben die Aufforderung „seltener blinzeln!„. Statt alle fünf bis zehn Sekunden blinzelt man am PC erst nach 30 Sekunden oder noch später.

Eine häufige Begleiterscheinung dieses Phänomens ist das sogenannte „trockene Auge„. Es lässt sich vorbeugend kaum verhindern, aber durch unterstützende und pflegende Maßnahmen können Betroffene die Symptome in den Griff bekommen.

Langanhaltende Wirkung

Tränenersatzmittel lassen das Trockenheitsgefühl für viele Stunden verschwinden. Das Angebot an derartigen Mitteln und Benetzungstropfen ist relativ groß. Fast alle sind in ihrer Zusammensetzung dem natürlichen Tränenfilm sehr ähnlich. Der Nachteil der meisten künstlichen Tränen ist, dass sie – um die Wirkung zu erhalten – ständig nachgetropft werden müssen. Besonders für Frauen, die Augen-Make-up tragen, ist das kaum durchzuhalten.

Eine Alternative bietet die Augenbenetzungslösung „Blink Intensive Tears“ von. Sie bewirkt, dass das Auge über einen langen Zeitraum feucht und glänzend bleibt. Selbst an einem besonders langen Tag schützen blink Augentropfen vor Müdigkeit und Irritationen der Augen. Davon profitieren insbesondere Kontaktlinsenträger, die bei der Anwendung nicht einmal ihre Linse vom Auge entfernen müssen.

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Autor: Kay Dollt

Als Augenoptikermeister ist er seit 5 Jahren Mitglied im Optiker Schütz Team. Außer um die Webpräsenz und die Blogberichte kümmert er sich natürlich um sämtliche Belange unserer Kunden rund um die Kontaktlinse und Brille. Was er mag: www - und alles was damit zu tun hat Was er überhaupt nicht mag: Wenn wider Erwarten unsere "Jura" streikt...

Dieser Artikel hat 3 Kommentare

  1. Lucas Wimpsissinger on 10. Februar 2010 at 12:39 Antworten

    Damit ist fast alles gesagt.

  2. Ecki on 28. April 2009 at 20:10 Antworten

    Hallo und Danke für den Bericht. So hab ichdas noch gar nicht gesehen. Also, ich dachte auch immer das der Bildschirm hell genug sei. Aber zum Glück arbeite ich nicht den ganzen Tag am PC 🙂

    • Kay Dollt on 30. April 2009 at 16:55 Antworten

      Freut mich, dass wir etwas zur Aufklärung beitragen können.

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