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Als Brillenträger ist einem oftmals gar nicht bewusst, welch hohe Kunst in der Fertigung eines Top-Brillenglases steckt.

Um ein absolut stressfreies Sehen ermöglichen zu können muss die Glasindustrie Hochleistungsarbeit ablegen.
Erst neulich wurde mir diese Tatsache wieder ganz bewusst vor Augen geführt, als ich eine sehr eindrucksvolle Produktbroschüre der Firma Carl Zeiss las.
Die Ausführung der Fertigung eines Top Marken Glases, und die Tatsache mit welcher Präzision die Brillengläser gefertigt und kontrolliert werden, beeindruckt mich immer wieder aufs Neue!

Die Zeiss Premiumgläser werden nach eigenen Qualitätsnormen gefertigt. Diese sind deutlich höher als gängige, internationale Normen.
So filtert Zeiss beispielsweise Partikel kleiner als 1 Mikrometer in der Kunststoffglasfertigung aus. Außerdem werden Einschlüsse im Glasmaterial nur in der Größe von 1/3 der üblichen Standards toleriert.
Um Ihnen ein Größenverhältnis an die Hand zu geben: Verglichen mit einem Auto billigen dort internationale Toleranzen Lackfehler in der Größe eines 1-Cent Stückes auf der Motorhaube. Zeiss würde nur 1/3 dieses Cent Stückes tolerieren.

Lichtfluss, Einschlüsse, Trübungen, etc. sind Kriterien für die Zeiss mehr als 100 verschieden Glasarten höchster Güte verwendet.
Außer des High End Glasmateriales spielen selbstverständlich die umfangreichen Berechnungen der persönlichen Brillenglasstärken eine ebenso wichtige Rolle wenn es um stressfreies Sehen geht.

Da kann man sich vorstellen, dass die vermeintlichen „Schnäppchenangebote“ von der Stange mit einem individuellen Qualitätsprodukt wohl gar nichts zu tun haben!

Stressfreies Sehen „MADE IN GERMANY“ – genial!

Was bedeutet der Begriff „ET“

Freitag, 16. April 2010

Bestimmt sind Sie beim Kauf Ihrer Brille schon einmal mit dem Begriff „ET“ konfrontiert worden.

„ET“ bezeichnet die Entspiegelung von Brillengläsern. In der hochwertigen Ausführung wird diese auch gerne SET (Super Entspiegelung) genannt.

„ET“ als Abkürzung von Entspiegelung wäre wohl denkbar, doch daher leitet sich diese Kurzform nicht ab.

Ursprünglich wurde die Entspiegelung nicht für Brillengläser, sondern für Feldstecher entwickelt.

Im Krieg wäre es für die Soldaten sehr gefährlich gewesen, wenn die Gläser ihrer Ferngläser gespiegelt hätten, weil sie so sofort ihre Position verraten hätten.

Um dies zu verhindern wurde die Entspiegelung erfunden und mit dem treffenden Begriff Erste Tarnschicht bezeichnet.

Diese Kurzform hat bis heute Bestand.

Schon einmal an den Airbag gedacht?

Mittwoch, 26. August 2009

Heute Morgen bediente ich einen Kunden, der von mir die Vor- und Nachteile von Brillengläsern aus Kunststoff oder mineralischem Glas wissen wollte.

Als ich auf die Bruchsicherheit des Brillenglases zu sprechen kam, wurde er sehr hellhörig.

Dass die Gläser nicht zu Bruch gehen, sollte die Brille einmal auf den Boden fallen, fand er nicht einmal so interessant.

Die Situation beim Autofahren hingegen sehr.

Heutzutage sind die meisten Autos mit Airbags ausgestattet. Sollte einmal der Ernstfall eintreten und dieses Sicherheitssystem wird ausgelöst, erhalten Sie in Sekundenbruchteilen einen Schlag ins Gesicht.

Sollte hierbei das Brillenglas springen und Splitter in Richtung Auge fliegen, kann dies sehr böse enden.

Dieses Risiko lässt sich durch Kunststoff-Brillengläser komplett eliminieren.

Vor einigen Wochen war ein Kunde bei mir im Geschäft, der extrem lichtempfindlich ist. Nach einem längeren Gespräch über seine Augenprobleme, entschieden wir uns gemeinsam, die Brillengläser mit einem hohen Lichtschutz auszustatten.

Ich empfahl meinem Kunden das „Skylet Sport“ von Carl Zeiss, mit einer Tönungsintensität von 90% (Gängige Sonnenbrillen werden mit 70-85% Tönung geliefert).

Das bedeutet: 90% des sichtbaren Lichtes werden absorbiert.

Welche Vorteile hat dieses Skylet Sport?

Die Skylet Serie ist eine Kontrast steigernde Tönung. Der Blau-Anteil des Sonnenlichtes wird bei diesem Glas herausgefiltert. Weil der Blau-Anteil im Auge am stärksten gestreut wird, erzielt man dadurch einen weit höheren Kontrast.

Durch die Kontraststeigerung nimmt der Kunde dieses extrem dunkle Glas heller wahr, als es in Wirklichkeit ist. Das heißt, die Blendung durch das Sonnenlicht wird so weit wie möglich reduziert, der Kontrast bleibt.

Heute kam der Kunde nochmals ins Geschäft um ein begeistertes Feedback zu geben:

„Ein wesentlich angenehmeres Sehen, auch in grellem Sonnenschein“, war seine Feststellung. „Selbst im Schatten, wo die Welt nicht mehr so hell scheint, ist das Sehen hervorragend scharf.“

Über die Drivewear Technologie, die der Glashersteller Seiko in seinem Sortiment bietet, haben wir bereits einige male berichtet. Das Glas bietet besondere Eigenschaften, die gerade für Autofahrer (natürlich auch Lastkraftfahrer oder Busfahrer) große Vorteile bieten.

Die Drivewear Technologie wurde entwickelt, um eine Problemsituation optimal lösen zu können und so einen großen Vorteil zu bieten.

Wird ein Produkt nun auf eine besondere Situation getrimmt, verliert es natürlich die Gebrauchseigenschaften für andere Situationen.

Eine Drivewear Brille ist daher optimiert für die Situation Autofahren. Präziser gesagt für das Fahren bei grellem Sonnenschein, normalen Sichtverhältnissen oder Nebel.

Die kontraststeigernde Wirkung macht gerade das Fahren bei schlechten Sichtverhältnissen ungemein angenehm.

Was mit einer Drivewear Brille allerdings nicht geht, ist das Autofahren bei Nacht. Durch den eingebauten Polarisaitonsfilter, hat die Brille im hellsten Zustand bereits ca. 60% Tönnung und ist daher nicht Nachtfahrtauglich.

Der Einsatzbereich einer solchen Brille, die speziell für das Autofahren entwickelt wurde, ist folglich recht klein. Die Aufgaben für welche das Glas konzipiert wurde, meistert es dafür brillant.

Unsere Kunden, die sich bereits eine Brille fürs Auto gegönnt haben, möchten sie nicht mehr missen.


Heute hatte ich einige Kunden mit spannenden Fällen. Neben interessanten Kontaktlinsenkunden, war unter anderem ein Kunde bei mir, der eine neue Brille kaufen wollte, bei welcher er auf Grund seiner hohen Glasstärke ausdrücklich sehr großen Wert auf absolut dünne Gläser legt.

Nachdem wir seine individuellen Glasstärken gemessen und seine Sehsituationen analysiert hatten, konnten wir uns an die Auswahl der Fassung machen. Hierbei habe ich natürlich auch schon berücksichtigt, dass diese nicht allzu groß ist.  (Je kleiner die Fassung, desto kleiner der erforderliche Rohglasdurchmesser und desto dünner der Glasrand.)

Nach der Ermittlung der exakten Zentrierdaten konnte ich dem Kunden die verschiedene Glasvarianten bezüglich der Dicke der Brillengläser mittels unseres Computerprogramms berechnen lassen.

Da er die absolut dünnst mögliche Glasausführung haben wollte, entschieden  wir uns für ein doppelasphärisches 1,74er Kunststoffglas aus dem Hause Seiko.

Seiko liefert weltweit die dünnsten Kunststoffgläser.

Nur ein mineralisches Brillenglas könnte bei solchen Stärken noch dünner gefertigt werden.

Ein mineralisches Glas kam aus zweierlei Gesichtspunkten jedoch absolut nicht in Frage:

denn 1. wäre ein  mineralisches Glas etwa doppelt so schwer, und 2. ist der Sicherheitsaspekt bei der Glaswahl ein maßgeblicher Faktor:

Sollte z.B. bei einem Autounfall, und sei es nur ein Auffahrunfall, der Airbag auslösen, so hält das mineralische Glas diesem Aufprall nicht stand und zersplittert im Gesicht des Trägers.

Da der Kunde viel Zeit im Auto verbringt, war dies ein sehr einleuchtendes Argument für bruchsichere Kunststoffgläser.

Ich bin bereits heute sehr gespannt, wie dem Kunden das Endergebnis gefallen wird, wenn er seine neue Brille in ca. 14 Tagen bei uns abholen wird.

Auto fährt über Brille

Mittwoch, 01. April 2009

Ein interessantes Video hab ich heute bei YouTube entdeckt. Der Kollege Wust hat bei einem Event einen 5er BMW über eine Randlose Brille von Flair fahren lassen. Oh Wunder, die Brille ist hinterher noch ganz und absolut tragbar.

Ich würde jetzt natürlich nicht jedem empfehlen mal über seine Brille zu fahren. Interessant finde ich den Beitrag allemal. Vielleicht bekomme ich heraus welche Gläser und Fassung hier genau verwendet wurden.

Aber nun viel Spaß beim Film.

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