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Wenn Sie sich noch daran erinnern können: Vor knapp einem Jahr hatten wir einen Neukunden bei uns im Geschäft, der mit seinen Kontaktlinsen Schwierigkeiten hatte. (Bericht 1 / Bericht 2)

Nach einer Analyse seines Trageverhaltens stellte sich heraus, dass es lediglich am Pflegemittel lag. Die Kontaktlinsen selbst hat er gut vertragen.

Wir haben den Kunden von einem Billig-Produkt auf Complete Easy Rub umgestellt. In der ersten Nachkontrolle nach einigen Tagen, war die Problematik wie weg geblasen.

Nun war der Kunde erneut bei uns zur Kontrolle. Sowohl sein persönlicher Eindruck, als auch die Ergebnisse unserer Analyse waren extrem positiv. Nichts zu sehen, nichts zu meckern ;)

Sollten sich Ihre Kontaktlinsen im Lauf des Tages unangenehmer anfühlen, kratzen, oder die Augen röten, muss dies nicht zwangsläufig an einer schlechten Kontaktlinse liegen. Ein hochwertiges und richtig angewandtes Pflegemittel hat ebenfalls ein sehr großen Einfluss auf unbeschwertes Kontaktlinsentragen.

Heute erreicht uns eine Pressemitteilung der Firma Johnson&Johnson, die ihr Kontaktlinsenportal Acuvue.de runderneuert hat.

Mir persönlich gefällt der Wechsel von der eher verspielt wirkenden alten Version, auf das neue Konzept, bei dem ganz eindeutig die Inhalte dominieren.

Es scheint, als basiert die neue Homepage auf einem Content-Managment-System. So ist es hoffentlich den Verantwortlichen leicht möglich die aktuellen Produkte ein zu pflegen. Wir arbeiten, wie Sie sicher bereits häufiger gelesen haben, sehr gern und sehr erfolgreich mit den Acuvue Produkten. Leider war die Firmenwebseite bezüglich Aktualität meist eher befriedigend.

Die ersten Inhalte die ich gelesen habe, waren interessant aufbereitet und machten Spass diese zu lesen.

Kurzfazit: Super Informationen für Kontaktlinsenträger. Wir werden sicher einmal einige Informationspunkte bei uns im Blog aufgreifen und durch Praxisbeispiele untermauern.

Glückwunsch an Johnson&Johnson zum neuen Auftritt.

Auf Grund unseres Artikels über die Eyelike Pflegelösung der DM-Markt Kette, hatten wir in den vergangenen Wochen ein riesig großes Feedback.

Neben einigen Emails, die bei uns aufgeschlagen sind, kamen einige Neukunden zu uns ins Geschäft.

Nach dem Wechsel des Pflegesystems auf ein Markenpflegemittel waren die Probleme gelöst.

Meist war Complete Easy Rub, als All-in-One Pflegemittel unsere erste Wahl.
Für zwei Kunden mit sensiblen Augen war uns eine Konservierungsstofffreie Reinigungslösung wichtig. Hier haben wir auf Oxysept Comfort zurück gegriffen, welches speziell für empfindliche Augen entwickelt wurde.

In unserer kurzen „Versuchsreihe“, waren mit dem Wechsel des Pflegemittels durch die Bank, ein höherer Tragekomfort gegeben. Für uns einmal mehr ein klares Zeichen, wie wichtig das passende Pflegemittel zur Kontaktlinse ist.

Haben Sie ähnliche Erfahrungen gemacht? Wir freuen uns auf Ihre Reaktionen in den Kommentaren.

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Vor einigen Wochen berichteten wir hier im Blog über einen Kunden, der Schwierigkeiten beim Kontaktlinsentragen hatte.
Nach einer gründlichen Untersuchung vermuteten wir die Ursache der Beschwerden in der Kontaktlinsen – Pflegemittel Kombination. Unserer Meinung nach harmonieren diese beiden Produkte nicht miteinander.
Deshalb haben wir dem Kunden die Pflegemittellösung Complete Easy Rub empfohlen. Damit sollte er seine Linsen in den nächsten Wochen vorschriftsmäßig reinigen. Die Nachkontrolle sollte Aufschluss über den Erfolg geben.

Bereits nach einigen Tagen hatte er telefonisch signalisiert, dass der Komfort schon spürbar besser wäre.

Heute war es nun soweit, der Kunde nahm seinen Termin zur Kontrolle wahr.
Ich habe das Auge nochmals mit dem Mikroskop begutachtet.
Denn außer dem angenehmen Gefühl des Kunden ist es natürlich genauso wichtig, dass die Kontaktlinse auch objektiv gut auf dem Auge passt.

Das Sitzverhalten der Linse war sehr gut. Insgesamt ist das Auge beim heutigen Termin, im Vergleich zur ersten Untersuchung, deutlich „weißer“.
Der Kunde möchte nach diesem Erfolg selbstverständlich bei dem von mir empfohlenen Pflegemittel bleiben.

Den derzeitigen Zustand, der sowohl für den Kunden, als auch für mich als Anpasser absolut zufrieden stellend ist, habe ich sorgfältig mit unserem Videomikroskop dokumentiert.
So ist es uns möglich, die Situation der Augen in einem halben Jahr mit den aktuellen Bildern zu vergleichen. Dadurch gewährleisten wir eine durchgängige, perfekte Kundenbetreuung.

Meinen ersten Kundentermin im Kalender war heute eine Kontaktlinsenanpassung gemeinsam mit einem Neukunden. Ich konnte mich also nicht groß auf den Kunden vorbereiten, da ich noch nichts von ihm wusste.
Nach einer netten Begrüßung ließ ich mir kurz die aktuelle Situation schildern.

Der Kunde trägt die Acuvue Oasys von Johnson und Johnson und hat die Problematik, dass der Tragekomfort der Kontaktlinse nach wenigen Stunden stark nachlässt. Die Augen röten sich und werden sehr Lichtempfindlich.

Auf meine Nachfrage wie oft er die Kontaktlinsen erneuert, bekam ich die Antwort alle 14 Tage, wie es ihm gesagt wurde.
Die Kontaktlinse selbst sah tipp top auf dem Auge aus, wobei mir gesagt wurde, dass diese Kontaktlinsen erst den zweiten Tag in Benutzung sind. Noch dazu war unser Termin ja am Morgen, die Kontaktlinsen sind also noch sehr frisch.

Ich habe weiter nachgefragt, wie er denn die Kontaktlinsen reinigt. Mit welchem Mittel, bzw. welcher Methode.

Zur Antwort bekam ich, dass er die Kontaktlinsen abends immer abreibt, abspült und anschließend in den Behälter gibt. Zur Reinigung verwendet er die All-in-One Lösung Eyelike vom DM-Markt.

Da wir mit diesem Pflegemittel, gerade in Kombination mit der Acuvue Oasys bereits des Öfteren Schwierigkeiten hatten, habe ich ihm eine Packung Complete Easy Rub mit gegeben. In einigen Tagen haben wir den nächsten Kontrolltermin.

Um ein perfektes Sehen zu gewährleisten, müssen torische Kontaktlinsen in der richtigen Richtung auf dem Auge sitzen. Drehen sich die Kontaktlinsen zu stark, passt die Stärke und somit auch die Sehleistung nicht mehr.

Wir hatten bereits die beiden Möglichkeiten erklärt, mit denen man eine torische Kontaktlinse in richtige Position bringen kann.

Heute möchten wir hier einige Bilder nachreichen, welche die Situation nochmals verdeutlichen.

Klassisch wird ein sogenannter Prismenballast verwendet. Die Kontaktlinse wird im unteren Bereich etwas dicker produziert. Aufgrund der Schwerkraft zieht es diesen dickeren Bereich nach unten – die Kontaktlinse hat die richtige Lage auf dem Auge.

Problematisch bei Kontaktlinsen mit Prismenballast sind starke Lidschläge, sowie das Drehen des Kopfes wie z.B. beim Liegen. Hier wirkt ebenfalls die natürliche Schwerkraft und zieht den dickeren Teil in Richtung des Bodens. Die richtige Position der Linse ist nicht mehr gegeben, und somit führt ein solch instabiler Sitz zu einer unklaren Sicht.

Die dynamische Stabilisierung wurde von Johnson&Johnson stärker ausgeklügelt und mit einer neuen Technologie auf den Markt gebracht. Sie nennt sich dort ASD Technologie.

Hierbei ist die Kontaktlinse im oberen und unteren Bereich etwas dünner. Durch die natürlichen Druckverhältnisse des Lides beim Lidschlag dreht sich die Kontaktlinse dabei automatisch in die richtige Position.

Vorteil dieser Methode ist ganz klar, dass die oben beschriebenen Auswirkungen der Prismenballastlinse nicht auftreten. Auch bei kräftigen Lidschlägen, sowie einem gedrehten Kopf bleibt die Kontaktlinse in der richtigen Position.

Mit torischen Kontaktlinsen dieser Technologie arbeiten wir sehr gern, da es in den meisten Fällen hervoragend funktioniert. Einzige Ausnahme ist eine sehr große Lidspalte. Wenn die Kontaktlinse zu wenig von den Lidern bedeckt ist können die Druckverhältnisse beim Lidschlag nicht die erwünschte Wirkung erzielen. Hier müssen wir dann auf ein System mit Prismenballast ausweichen.

Was genau man sich unter den Begriffen Zylinder oder Hornhautverkrümmung vorstellen kann, haben wir ja bereits im Artikel „Das Mysterium Zylinder” erklärt.

Heute möchten wir Ihnen etwas näher bringen, welch technisches Know-How von Nöten ist, um eine weiche Zylinder Kontaktlinse dazu zu bringen, die richtige Position auf dem Auge einzunehmen.

Noch einmal kurz zu den Grundlagen, die ausführlich im oben genannten Artikel beschrieben sind: Die Hornhaut hat im Falle einer Hornhautverkrümmung zwei verschiedene Radien, somit zwei Brechkräfte und benötigt daher zwei unterschiedliche Korrekturen.

Eine Kontaktlinse mit Zylinder wird nun so gefertigt, dass sie das passende Gegenstück zum Auge ist. Die Kontaktlinse hat also um die Hornhautverkrümmung zu korrigieren, ebenfalls zwei verschiedene Brechkräfte.

Wenn man nun eins und eins zusammen zählt, fällt schnell auf, dass diese Kontaktlinse nun auch in einer fest definierten Richtung auf dem Auge sitzen muss, um eine bestmögliche Korrektur zu erreichen.

Um eine ausreichende Versorgung des Auges mit Sauerstoff zu gewährleisten, muss die weiche Kontaktlinse beweglich auf dem Auge sitzen.

Die Linse muss sich also beim blinzeln nach oben und unten bewegen, darf sich aber nicht drehen.

Wie erreiche ich dieses Ziel?

Es gibt verschiedene Ansätze, der Kontaktlinse die Rotation auszureden. Die Lösung, die sich beim Tragekomfort am angenehmsten zeigt, ist die der so genannten „dynamischen Stabilisierung”.

Die Kontaktlinse ist am oberen und unteren Rand etwas dünner, als links und rechts. Durch den Druck der Lider dreht sich somit die Kontaktlinse auf dem Auge so ein, dass die Lider beim Schließen den kleinst möglichen Widerstand haben.

Und schon ist gewährleistet, dass die Kontaktlinse richtig sitzt und ein optimal scharfes Bild erzeugt.

Dieses System der Stabilisierung verwendet unter anderem die Acuvue Advance for Astigmatism von Johnson&Johnson. Für diese technische Neuerung wurde diese Kontaktlinse mit dem Silmo ´d Or ausgezeichnet.

In der Praxis messen wir, seit der Einführung der Acuvue Advance for Astigmatism sehr große Erfolge.

Einige Kunden, die mit klassischen Möglichkeiten der Stabilisierung Probleme hatten (Schilderungen dazu folgen), konnten so einen wesentlich höheren Tragekomfort erzielen.

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