Einfach faszinierend: Wie funktioniert das menschliche Auge

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Das menschliche Auge ist absolut faszinierend. In der Augenoptiker Schulzeit lernt man natürlich sehr intensiv das Auge, seine Umgebung und Funktionen. Je mehr man hierbei in die Tiefe dringt, desto mehr fällt einem auf, wie durchdacht und genial das System ist.

Um Ihnen einen kleinen Einblick zu geben, wie unser Auge denn funktioniert, möchte ich Ihnen die groben Schritte einmal erläutern.

Der Aufbau des Auges

Die einfallenden Lichtstrahlen werden über die Hornhaut aufgenommen. Sie leistet bereit einen großen Teil der Brechkraft des Auges. Diese Brechkraft wird benötigt um die Strahlen auf der Netzhaut punktgenau zu sammeln.

Durch die Pupille tritt das Licht in den Innenraum des Auges ein.

Die Helligkeit kann das Auge über die Größe der Iris verändern. Je weiter sie geöffnet ist, desto mehr Licht dringt ins Augeninnere ein.

Im Anschluss folgt die Augenlinse, die das Licht weiter bündelt. Die Augenlinse kann ihre Brechkraft ändern und so zwischen Fern- und Nahsicht wechseln.

Das Licht nimmt den Weg weiter durch den Glaskörper, eine geleeartige durchsichtige Maße im Innenraum des Auges und trifft letztendlich auf die Netzhaut.

Auf der Netzhaut wandeln Rezeptoren (Zäpfchen und Stäbchen) das Licht in einen elektrischen Impuls um, der über den Sehnerv an das Gehirn übermittelt wird.

Wie viele Informationen wir täglich unbewusst über das Auge wahr nehmen, wird einem erst einmal so richtig bewusst, wenn diese Fähigkeit verloren gegangen ist.

Wenn Sie einmal die Möglichkeit haben an einem Blind Dinner teilzunehmen, werden Sie schnell feststellen, wie schwer ALLES wird, ohne die Informationen des Auges.

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Autor: Kay Dollt

Als Augenoptikermeister ist er seit 5 Jahren Mitglied im Optiker Schütz Team. Außer um die Webpräsenz und die Blogberichte kümmert er sich natürlich um sämtliche Belange unserer Kunden rund um die Kontaktlinse und Brille. Was er mag: www - und alles was damit zu tun hat Was er überhaupt nicht mag: Wenn wider Erwarten unsere "Jura" streikt...

Dieser Artikel hat 3 Kommentare

  1. Sven on 12. Januar 2013 at 17:50 Antworten

    Sehr verständlich und auf den Punkt gebracht! :)

  2. Zakaria on 11. November 2010 at 19:02 Antworten

    Es sollte für verstendlicher sein

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