Drivewear – Brillengläser für Autofahrer – Ein Erfahrungsbericht

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Mit Brillen verhält es sich im Prinzip ähnlich wie mit Schuhen…. Wie bitte? Ja genau so!..

Auf der einen Seite gibt es sowohl Schuhe als auch Brillen, die den Großteil unseres täglichen Bedarfs abdecken. Dann gibt es da aber noch die modische Komponente, die nicht zu jedem Anlass jeden Schuh, bzw. jede Brille, zulässt.

Noch wichtiger jedoch sind die eigens für spezielle, individuelle Situationen gefertigten Brillengläser.

Mit ihnen verhält sich wohl ähnlich, wie mit den All-Round Halbschuhen und den Tanzschuhen, Bergstiefeln, Turnschuhen, Gummistiefeln, Badelatschen, … 😉

Heute geht es um eine spezielle Brillenglastechnologie für Autofahrer,

das Drivewear Glas.

Bereits Ende Juni haben wir hier im Blog über diese neue Technologie berichtet.

Nun war heute ein Kunde im Geschäft, der uns seine Eindrücke zum Drivewear Glas geschildert hat, welches er seit einigen Monaten mit großer Begeisterung trägt.

Da der Kunde Berufskraftfahrer ist, und er deshalb sowohl ein sicheres, scharfes und kontrastreiches Sehen, als auch einen guten Blendschutzes forderte, lag es auf der Hand diese neue Glastechnologie zu empfehlen.

Die Demonstration von Polarisation gepaart mit  Selbsttönender Eigenschaft in Markenqualität war das, was den Kunden bereits im Verkaufsgespräch überzeugt hat.

Kurzum der Kunde hat sich für dieses Glas entschieden und verkündete uns nun heute super erfreut, dass dies wohl die beste Entscheidung gewesen sei, seit er Brillenträger ist. Total erstaunt war er über das klare und kontrastreiche Bild, das die Drivewear Gläser liefern. Er fühlt sich mit diesen Gläsern sicher, und fährt dadurch entspannter und ist viel weniger angestrengt. Gerade bei etwas diffuseren Sichtverhältnissen wie z.B. Nebel, konnte er einen deutlich höheren Kontrast feststellen.

Die Frage, ob er die Brille denn auch jetzt im Winter trägt, beantwortete er mit JA KLAR. Gerade im Herbst und Winter sind die Licht- und Sichtverhältnisse besonders anstrengend.  Die Sonne steht tief, die Fahrbahn ist oft nass oder vom Reif feucht – die Reflektion des Sonnenlichtes auf der Straße ist für jeden Autofahrer extrem störend und fordert vollste Konzentration. Die Polarisation im Glas wirkt dem entgegen.

Die Tatsache, dass sich das Glas den ständig ändernden Lichtsituationen z.B. bei wechselndem Wolkenspiel, automatisch anpasst indem es seine Eintönung verändert, ist gerade im Herbst und Winter von großem Nutzen.

Ich konnte absolut nachempfinden, was er mir beschrieben hat. Ich selbst bin ein großer Fan dieser Gläser.

Haben Sie denn auch schon Erfahrungen mit dieser Technik? Wenn ja, würden wir uns auch über Ihren Erfahrungsbericht freuen.

Schildern Sie Ihre Erlebnisse hier in die Kommentare.

Drivewear

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Autor: Kay Dollt

Als Augenoptikermeister ist er seit 5 Jahren Mitglied im Optiker Schütz Team. Außer um die Webpräsenz und die Blogberichte kümmert er sich natürlich um sämtliche Belange unserer Kunden rund um die Kontaktlinse und Brille. Was er mag: www - und alles was damit zu tun hat Was er überhaupt nicht mag: Wenn wider Erwarten unsere "Jura" streikt...

Dieser Artikel hat 6 Kommentare

  1. PeterR04 on 13. Juli 2012 at 13:44 Antworten

    Ich habe mir nun bei einem ortsansässigen Optiker eine Brille mit Driveweargläser in Sehstärke gekauft.
    Und nun habe ich eine Frage zu den Driveweargäser.

    Wenn ich zwei polarisierte Brillengläser voreinander halte und gegeneinander verdrehe, sehe ich durch die Polarisation nichts mehr.
    So ist es jedenfalls bei meiner normalen Polaroid Sonnenbrille.
    Halte ich jetzt ein polarisiertes Glas vor meine Driveweargläser, ist das linke Glas fast durchweg schwarz. Ein paar Stellen im Randbereich
    sind normal durchsichtig.
    Halte ich es aber vor das rechte Glas, ist von dem Effekt nicht viel zu sehen, in der Glasmitte ist es schwarz, und in den Randbereichen
    ist die Polarisation so gut wie nicht vorhanden. Man sieht viele Schlieren, hell und dunkel.

    Sollte die Polarisation nicht gleichmäßig über das Glas verteilt sein? Ist das ein Verarbeitungsfehler oder ist das normal?

    Gruß, Peter

    • Kay Dollt on 17. Juli 2012 at 15:18 Antworten

      Hallo Peter,

      zugegeben, da bin ich jetzt auf dem falschen Fuß erwischt. Wenn ich mal wieder ein Paar dieser Gläser in der Hand habe, werde ich es einmal testen. Da in den Driveweargläsern, nicht nur die Polarisation sondern auch noch andere Schichten eingearbeitet sind, könnte theoretisch schon sein, dass diese Wechselwirkungen bilden und nicht wie bei einer puren Polarisierenden Brille komplett verdunkeln, wenn man zwei davon verdreht voreinander hält.

      Grüße Kay

  2. Roland Merks on 5. Mai 2012 at 09:53 Antworten

    Ich bin von meiner neuen Drivewear Sonnebrille begeistert!

    Nach langer Zeit des Suchens, Informierens und Probierens kaufte ich mir die Triggernaut Dusk mit Drivewear Gläsern.
    Zunächst einmal: die optische Leistung und Sicht sind herausragend!

    Meine erste Fahrt absolvierte ich bei plötzlichem Platzregen und starker Bewölkung (Farbe Grün/Gelb).
    Also Bedingungen, bei denen ich meine bisherigen Sonnenbrillen abnahm – da zu dunkel.
    Nicht so die Drivewear. Die Sicht und der Kontrast wurden besser und ich konnte das Geschehen weiter vorne besser erkennen. Ein echter Sicherheitsgewinn und der Preis bereits gerechtfertigt.

    Unter „normalen“, sonnigen Bedingungen mit wechselnder Bewölkung usw. machen diese Gläser (Farbe: Kupfer) ebenfalls einen super Job.
    Absolut blendfrei und glasklare Sicht. Beeindruckend!
    Auch hier ein wirklicher Sicherheitsgewinn.
    Die Tönung innerhalb des Autos funktioniert hier durch Lichtwechsel tatsächlich, und nicht nur durch UV-Strahlung, wie bei anderen photochromatischen Gläsern.
    Beim späteren Einfahren in die Tiefgarage vergaß ich die Brille sogar abzunehmen, da diese sich wieder auf Dämmerlicht eingefärbt hatte.

    Im Freien, wenn die Gläser eine rot-braune Farbe annehmen, ist der Blendschutz mindestens genau so gut wie bei anderen Sonnenbrillen mit ca. 85% – 88% Tönung und Polarisation.
    Die Wahrnehmung von grünen Farben (Bäumen etc.) ist wirklich sehr angenehm.
    Ein Nebeneffekt dieser Tönung ist dann auch der zusätzliche Coolness-Faktor in freier Wildbahn 🙂
    Diese Brille taugt also auch super am Strand, beim Radfahren, Angeln und überall im Freien – klasse!

    Wie schon erwähnt, habe ich vorher sehr viele Sonnenbrillen und -gläser verschiedenster Preisklassen ausprobiert.
    Es gab – wider einigen Miesmachern und „Experten“ – schon starke Unterschiede zwischen Oakley, Polaroid und Tankstelle.
    Aber die Drivewear-Gläser sind jeden Cent wert und ersetzen eben auch 3 Brillen mit drei Tönungen/Farben.
    Und das bei einer super optischen Qualität (bin übrigens kein Brillenträger).

    Was kann man verbessern? Nun, in 20 Jahren gibt es hoffentlich noch einen Filter, der die Nachtsicht verbessert?!
    Eine ernsthafte Herausforderung wäre vielleicht eine leichte „Spiegelung“, trotz Photochromatik und absolute Beschlagfreiheit.

    Gruß
    Roland

  3. Sebastian on 6. Juli 2010 at 11:16 Antworten

    Interessanter Bericht. Normalerweise trage ich im Sommer oft Kontaktlinsen, da kann ich meine (normale) Sonnebrille je nach Situation ab- oder aufsetzen. Auch mal schnell während der Fahrt.
    Wie verhält es sich mit diesen Gläsern, ist die Tönung immer präsent oder geht diese auch stark zurück wenn es dunkel ist?
    Denn nun stehe ich vor der Entscheidung evtl. diese Sonnenbrille mit Stärke zu nehmen, oder eine eher traditionelle mit Polarisierung, die ich weiterhin in Kombination mit Linsen tragen würde.

    Gibt es da von euch Erfahrungen?

    Danke&Grüße
    Sebastian

    • Kay Dollt on 6. Juli 2010 at 11:21 Antworten

      Hi Sebastian,

      durch die Polarisation haben die Gläser immer eine Tönung von ca. 50%. Ganz hell werden sie nie.

      Grüße Kay

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