Das „Office-Eye-Syndrom“ – Was steckt dahinter

3 Kommentare »

Über die Veränderungen der Augen bei langer Computerarbeit gibt es bereits seit vielen Jahren das Vorurteil, dass Computerarbeit die Augen verschlechtert.
Ob die regelmäßige Computerarbeit nun die Brillenglasstärke verändert, versuchen diverse Studien seit langem zu belegen oder zu widerlegen. Unseres Wissens nach ist dies weder in die Eine noch die Andere Richtung bisher bewiesen.

Bereits erwiesen ist hingegen die Tatsache, dass der konzentrierte Blick auf den Computer-Monitor die Lidschlagfrequenz verändert und so zu Trockenen Augen -dem sogenannten „Office-Eye-Syndrom“ führt. Bei Jugendlichen und Kindern wurde das selbe Phänomen bei Computer- und Konsolenspielen festgestellt und als „Gamer-Eye-Syndrom“ bezeichnet.

Doch erst noch einmal von Anfang an:
Normalerweise macht der Mensch zwischen 20 und 25 Lidschläge pro Minute. Blicken wir konzentriert mit „starrem Blick“ auf den Computer-Monitor verringert sich diese Lidschlagfrequenz auf teilweise unter 2 Lidschläge pro Minute.
An der animierten Grafik können Sie gut sehen, wie selten der Lidschlag stattfindet.


Links: Auge beim „starren“ Blick in den Computer // Rechts: der „normale“ Lidschlag z.B. Auge beim spazieren im Freien

Relativ leicht kann sich jeder von Ihnen ausrechnen, dass ein Auge, welches eigentlich zwischen 20 und 25 Mal pro Minute durch einen Lidschlag mit neuer Tränenflüssigkeit versorgt werden sollte, schwer darunter leidet, wenn der Lidschlag unterdrückt wird und fast gar nicht mehr erfolgt.

Durch dieses seltene Blinzeln wird die schützende Lipidschicht stark beeinträchtigt. Als äußerste Schicht des Tränenfilms ist es Ihre Aufgabe den wässrigen Anteil zu halten, soll heißen: ist die Lipidschicht nicht mehr intakt,verdunstet die Tränenflüssigkeit deutlich schneller.

Da die Augenlider seltener blinzeln und deshalb die Lipidschicht stark darunter leidet, bekommt das Auge ganz deutliche Schwierigkeiten.
Die Folgen sind typische Beschwerden des Trockenen Auges: Brennen, Kratzen oder z.B. das Gefühl, Sandkörner im Auge zu haben.

Zu allem Überfluss belasten stark beheizte, oder durch eine Klimaanlage gekühlte Luft zusätzlich den Tränenfilm.

Die Folge ist das sogenannte „Office-Eye-Syndrom“.

 

Was lässt sich dagegen tun?

Da wir in der Regel nicht einfach unsere Arbeit am Computermonitor ersetzen können, müssen wir unsere Augen auf andere Arten unterstützen

1. Aufbau einer intakten Lipidschicht

Um die „Löcher“ in der Lipidschicht zu „stopfen“, hilft das Augenspray LipoNit®. Das Augenspray enthält Liposomen welche auch im natürlichen Tränenfilm enthalten sind.

Das Spray wird auf das geschlossene Auge aufgesprüht.

Die Liposomen aus dem Spray treffen am Lidrand auf die natürlichen Lipide und vermischen sich dort.
Öffnet man das Auge wieder, verteilen sich die aufgesprühten Liposomen auf dem Tränenfilm und stabilisieren die defekte Lipidschicht.

Der natürliche Tränenfilm ist somit besser vor dem Austrocknen geschützt und hilft somit gegen die klassischen Symptome des trockenen Auges.
Da die Lipidschicht sehr dünn ist, reicht bereits eine geringe Menge des LipoNit® Augensprays zur Beseitigung der Lipid-Defekte.
Ein bis zwei Sprühstöße je Auge wirken ca. 4 Stunden.

2. Lidschlagfrequenz erhöhen

Neben der Nutzung des LipNit® Augensprays können Sie mit einem einfachen Trick ihre Lidschlagfrequenz steigern.

Blicken Sie nicht starr auf Ihren Monitor, sondern bewegen Sie die Augen immer wieder von einem Punkt zum anderen. Bei Blickbewegungen blinzelt unser Auge automatisch.

Sich während des Arbeitsalltages auf dieses „Spielchen“ zu konzentrieren ist oft gar nicht so einfach. Daher wird es umso wichtiger für eine intakte Lipidschicht zu sorgen.
Wenn die Augen schon weniger blinzeln, sollte der Tränenfilm stabiler sein, um die deutlich längere Zeit zu überstehen, bis wieder geblinzelt wird.

 

Bilder und Grafiken wurden von der Fa. Optima zur Verfügung gestellt. Copyrights bei Optima Pharmazeutische GmbH
Tags:

Autor: Kay Dollt

Als Augenoptikermeister ist er seit 5 Jahren Mitglied im Optiker Schütz Team. Außer um die Webpräsenz und die Blogberichte kümmert er sich natürlich um sämtliche Belange unserer Kunden rund um die Kontaktlinse und Brille. Was er mag: www - und alles was damit zu tun hat Was er überhaupt nicht mag: Wenn wider Erwarten unsere "Jura" streikt...

Dieser Artikel hat 3 Kommentare

  1. Matthias on 10. März 2012 at 15:53 Antworten

    Was es alles gibt?!

    Vielen Dank für die Erklärung!

Kommentar verfassen