Archiv für die Kategorie ‘Interessantes’

Per Email erreichte uns die Frage, was man denn tun kann, wenn man nach wenigen Wochen seine neue Kontaktlinse verloren hat. Die Dame fragte, wie Kulant die Kontaktlinsenhersteller in einer solchen Situation wären.

Für alle Hersteller kann ich hier natürlich nicht sprechen. In den meisten Fällen wird es aber so sein, dass der Hersteller oder Optiker einem in solch einer Situation schon entgegen kommt.

Im Falle einer formstabilen Kontaktlinse, oder einer weichen Jahreslinse ist es schon sehr ärgerlich, wenn nach kurzer Zeit eine Linse verloren geht.

Als Grund für den Verlust der Linse gab die Dame an, die Linse im Abfluss verloren zu haben. Bei jedem Auf- und Absetzen schließt sie diesen. Einmal vergessen und schon sind 200 Euro weg.

Für diese spezielle Situation gibt es einen ganz einfachen und günstigen Trick – Die Lens Catch Matte.

Die Kunststoffmatte wird in das Waschbecken gelegt. Durch ihre Beschaffenheit hat sie einen festen Sitz, auch bei großen Wassermengen.

Durch kleine Öffnungen in der Matte kann das Wasser ungehindert entweichen.

Eine Kontaktlinse, die eventuell herunter fällt, bleibt hingegen am Tageslicht.

Im Vergleich zu den 200 Euro und der Belastung bei jedem Auf- und Absetzen der Kontaktlinsen an das Schließen des Waschbeckens zu denken, klingen 6,90 Euro doch herrlich ;) .

EILMELDUNG !!!

Hallo liebe Kunden,

gestern erreichte uns eine Email von Frau Kositzke. Die Dame arbeitet auf einer Farm namens Illugastaoir auf Vatnsness (Island).

Sie wollte uns mitteilen, dass ein Gast seine Brille dort vergessen hat.

Im Etui der Brille fand Sie eines unserer Putztücher und hat uns übers Internet ausfindig gemacht.

Wenn Sie also eine Brille vermissen, melden Sie sich bitte kurz bei uns. Wir leiten die Kontaktdaten gerne direkt weiter.

Ähnlich faszinierend wie das Farbenspiel des Regenbogens, sind wohl Seifenblasen. Nicht nur Kinder können sich an den kleinen Blasen kaum satt sehen.

Nun habe ich einige Zeitlupen Aufnahmen gefunden, welche die Pracht der Seifenblasen wunderbar einfangen. Alle Bilder finden Sie hier.

Auf der Internetseite des Brillenglasherstellers Seiko habe ich so eben einen extrem interessanten Artikel gefunden.

Unter dem Titel “Brille für den PC-Arbeitsplatz vom Arbeitgeber oder steuerlich absetzen – Seiko Optical Europe richtet E-Mail-Hotline für Interessierte ein” ist hier ein Artikel online, der sich mit diesem Thema befasst.

Hier bereits ein kleiner Auszug aus dem Text:

Bei der Arbeit an Bildschirmgeräten werden Augen in hohem Maße gefordert und das Sehvermögen kann gefährdet werden. Aus diesen Gründen können Aufwendungen für eine Bildschirmarbeitsplatzbrille (kurz BAP Brille) vom Arbeitgeber bezahlt oder als Werbungskosten von der Steuer abgesetzt werden. Darunter fallen u.a. so genannte Computer-, PC-, Raum-, Indoor-, Business- oder Office-Brillen. Das entschied bereits 2003 das Finanzgericht Baden-Württemberg. Nur kaum ein Arbeitnehmer weiß das. Welche Erfordernisse notwendig sind, damit die Bildschirmarbeitsplatzbrille vom Arbeitgeber gezahlt wird oder wie man sie bei der Steuerklärung geltend machen kann, erklärt Frank Lautenbach, Product Manager Lens der Seiko Optical Europe GmbH in Willich, Interessierten gern im neu eingerichteten E-mail Forum bapbrille@seiko-optical.de.

Interessierte können sich so den passenden Rat abholen. Finde ich eine sehr gute Initiative.
Den kompletten Artikel finden Sie direkt hier auf der Seiko Homepage.

Was man im Internet nicht alles bekommen kann…. Ich habe schon alle Möglichen Varianten entdeckt, um sein Laptop verschönern zu können.
Diese Zierde eines MacBooks könnte für mich recht interessant sein, wäre da nicht dieser unterste Satz *g*

Wer sich für die Verschönerung seines Notebook interessiert, wird bei Schtickers.com sicher fündig.

Gestern berichtete André auf „Basic Thinking“ über ein Smartphone für Blinde. Dieses Thema möchte ich hier doch direkt einmal aufgreifen.

Die Bedienung von althergebrachten Handys und Telefonen mit Ziffernblock (die mit dem kleinen Knübbelchen auf der 5) dürfte für Blinde keine allzu großen Probleme darstellen – doch anders sieht es bei Smartphones mit Touchdisplay aus (das angekündigte Voice-Dial von Apple will ich erst einmal live erleben). Der Designer Zhenwei You hat sich deshalb eine Alternative einfallen lassen und das B-Touch ersonnen, das sich alleine durch akustische und taktile Reize verständlich macht. Dafür kann sich das Display je nach Situation verändern und zum Beispiel Brailleschrift darstellen. Mit Flüssigkeit gefüllte Knöpfe informieren über den Zustand des Weges, außerdem ist eine Art Sonar an Board, das dem Blinden sagt, wenn Hindernisse vor ihm auftauchen. Besonders hilfreich dürfte die Kamerafunktion sein, die geschossene Bilder mit einer (internen?) Datenbank abgleicht und dem Nutzer sagt, um was für einen Gegenstand es sich handelt. Auf GPS braucht ebenfalls nicht verzichtet zu werden.

Bei unseren LowVision Terminen sehen wir immer wieder, wie schwer die Umwelt zu bewältigen ist, wenn der Mensch das Augenlicht nicht mehr zur Verfügung hat. Ein solches Handy könnte daher einen echten Fortschritt mit sich bringen.

Vielleicht findet sich in der Industrie einen Geldgeber, der es wagt das Konzept auszubauen und in die Fertigung zu bringen.

Für die Deutschlandweit über 1 Million „schwachsichtigen“ Menschen, wäre es sicher eine große Hilfe.

Am gestrigen Sonntag stand ein kleiner Familienausflug zu meiner Großmutter auf dem Programm. Auf dem Rückweg konnten wir am Horizont eines der faszinierendsten Dinge sehen, welches Mutter Natur für uns bereit hält – einen Regenbogen.

Nun hat wohl kaum einer unserer Leser eine augenoptische Schule besucht, auf der die Entstehung dieses Naturphänoms gut erklärt wird.

Ich möchte daher die Chance ergreifen und einige Worte hierzu schreiben.

Die Farben die wir am Horizont erkennen können, entstehen durch Brechung und Spiegelung des Sonnenlichtes in den einzelnen Wassertropfen. Diese Tropfen wirken dabei ähnlich wie ein Prisma.

Das weiße Sonnenlicht wird in den Wassertropfen in die einzelnen Farbanteile aufgespaltet. Heraus kommen die Farben Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau, Indigo und Violett, welche auch immer genau in dieser Reihenfolge auftreten.

So sehen wir dieses phänomenale Lichtband am Himmel.

Übrigens kann man einen Regenbogen nur sehen, wenn man die Sonne im Rücken und die Regenwand vor sich hat.

Gibt es den Topf aus Gold am Ende des Regenbogens?

Dieser Sage bin ich durch kurze Recherche auf den Grund gegangen. (Leider wird hierzu im Optikunterricht nichts erwähnt *g*).

Diese Geschichte stammt aus der Zeit der Kelten. Die Münzen waren damals geformt wie kleine Schüsselchen. Aus Angst vor Überfällen wurden diese Münzen oft in Lederbeuteln vergraben.

Die Münzen aus Gold konnten nicht rosten und glänzten stark.

Ein Bauer kam nach einem Regenguss auf sein frisch gepflügtes Feld. Der Regen hatte die Erde geglättet und die vergrabenen Münzen kamen zum Vorschein und glänzten ihm entgegen.

Da auf dem Feld gerade ein Regenbogen endete und die Münzen wie kleine Schüsselchen aussahen, entstand die Sage am Ende des Regenbogens wartet eine Schüssel gefüllt mit Gold.

Bild: Olga Drozdova – Fotolia.com

P.S.: Mit einer anderen interessanten Frage beschäftigt sich derzeit Andy in seinem Blog: Warum ist die Banane krumm?

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