Archiv für die Kategorie ‘Häufig gestellte Fragen’

Grundsätzlich gilt, dass die Brille aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen gestrichen wurde.
In wenigen Fällen wird sie noch bezuschusst.
Wann und in welcher Höhe sie sich an einer Brille beteiligten haben wir im Artikel “Was bezahlt die Krankenkasse an meiner neuen Brille?” bereits erläutert.

Da die gesetzlichen Krankenkassen auch dann aber an ihren Leistungskatalog gebunden sind, in welchem ganz klar deklariert ist, in welchem Fall eine Bezuschussung zur Brille stattfindet, macht es keinen Sinn extra einen Kostenvoranschlag zu schreiben. Die Zuschüsse sind festgelegt.

Bei privaten Krankenversicherungen ist die Frage nach der Höhe des Zuschusses nicht so einfach zu beantworten. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Versicherungen und deren Tarifen sind einfach zu verschieden.
Häufig ist es allerdings auch hier so, dass es einen festen Zuschuss zur Brille gibt.
Dieser hängt unter Umständen davon ab, ob Kunststoffgläser, getönte Gläser, entspiegelte Gläser, etc. „verordnet“ sind. In Ausnahmefällen ist es sinnvoll, die Brillenrechnung zu „spezifizieren“, damit die Krankenkasse gleich entsprechende Zuzahlungen leisten kann.
Auch der Zuschuss zur Brillenfassung ist sehr unterschiedlich.
Wenn Sie es also in diesem Fall genau wissen möchten, schauen Sie einfach vor dem nächsten Brillenkauf nochmals kurz in Ihren KV-Vertrag oder fragen Sie direkt bei Ihrer Krankenversicherung an.

Kostenvoranschläge werden daher im Bereich der Brillen nur sehr selten benötigt. Wenn sie aber doch angesagt sind, bei speziellen Augenerkrankungen zum Beispiel, kümmern wir uns selbstverständlich individuell darum.

Wie funktioniert 3D Kino?

Mittwoch, 24. August 2011

Bei uns im Geschäft werden 3D Effekte, wie sie im Kino verwendet werden, auch bei der persönlichen Seh-Analyse eingesetzt.
Seit 3D in den Kinos so groß geworden ist, kommt im Anschluss daran oft die Frage, wie es eigentlich funktioniert, dass man mit dieser Leinwand und einer Brille dem Auge einen räumlichen Effekt „vorschwindelt“.

Der Trick dabei ist es dem Gehirn zwei leicht versetzte Bilder eines Objektes zu präsentieren.
Dabei spielt sowohl der Abstand, als auch die Richtung dieses Versatzes auf der Kino-Leinwand eine große Rolle.

Im ersten Beispiel sehen wir auf der Kino-Leinwand (Graue Fläche) wie das linke Auge den rechten Punkt sieht und das rechte Auge den linken Punkt.
Das Gehirn schlussfolgert daraus einen Kreuzungspunkt der näher am Zuschauer ist, als die Leinwand. Dieser Punkt kommt also nach vorn.

3D Kino - Gekreuzte Objekte

Im zweiten Beispiel sieht das linke Auge den linken Punkt und umgekehrt. Der Kreuzungspunkt wird vom Gehirn daher hinter der Leinwand entdeckt.

3D Kino - Gleichliegende Bilder

In beiden Fällen gilt, je weiter die beiden Punkte auseinander sind, desto weiter sind sie von der Leinwand entfernt, also entweder stärker vor der Leinwand oder eben stärker dahinter.

Der Katarakt oder auch Grauer Star genannt ist eine Eintrübung der Augenlinse. Da sich diese Augenlinse hinter der Hornhaut befindet, spricht nichts gegen das Tragen von Kontaktlinsen.

Sowohl Brille, als auch Kontaktlinsen können völlig unproblematisch getragen werden. Ab einem gewissen Stadium ist die Trübung der Augenlinse so stark, dass ein schlechtes Bild verursacht wird. Dieses kann weder mit Brille noch mit Kontaktlinsen kkorrigiert werden. Übertrieben dargestellt gleicht die Sicht einem Blick durch ein Milchglasfenster.

An diesem Punkt wird eine kleine, schnelle und unproblematische Operation durchgeführt, bei der die eigene Augenlinse durch eine künstliche Linse ersetzt wird. Die neue künstliche Linse wird in der Regel so gewählt, dass die Fernstärke direkt korrigiert ist und lediglich die Raumentfernungen, sowie das Lesen durch eine Brille oder auch Kontaktlinsen korrigiert werden müssen.

Der graue Star hat also keine Auswirkung auf Ihre Wahl. Übrigens… Warum Kontaktlinsen oder Brille? Nutzen Sie ganz einfach die Vorteile beider Welten.

damato – Fotolia.com

Vor einigen Tagen erreichte uns folgende E-Mail einer unserer Leser:
Hallo Optikerblog Team. Seit einigen Tagen nutze ich die Blink Intensive Tears Tropfen gegen trockene Augen. Nachdem ich die Tropfen ins Auge getan habe, sehe ich im ersten Moment schlechter. Woran liegt das? Mache ich etwas falsch?

Natürlich beantworten wir diese Frage gerne.
Nachbenetzungstropfen, wie Blink Contacts oder Blink Intensiv Tears sind auf Basis von Hyaluronsäure hergestellt. Hyaluronsäure ist ein Bestandteil des menschlichen Bindegewebes und hat die Eigenschaft große Wassermengen speichern zu können.

Die Nachbenetzungslösungen sind recht viskös, also zähflüssig, dass sie die Wirkung über längere Zeit aufrecht halten können.

Was für das Auge und dessen Befeuchtung ein großer Vorteil ist, ist gleichzeitig ein kleiner Nachteil in den ersten 1-2 Minuten. Ist die Lösung frisch aufgetragen, kann es einige “Blinzler” dauern, bis sie vollständig verteilt ist. In dieser Zeit ist die Sehleistung etwas schlechter.
Es empfiehlt sich also nicht, die Blink Intensiv Tears an einer kurzen roten Ampelphase auf die Augen zu geben.

Kleiner Tipp:
Sollten Sie speziell für die Autofahrt etwas suchen um die Augen feucht zu halten, bieten sich die Blink Refreshing an. Diese basieren nicht auf Hyaluronsäure und sind deshalb bedeutend dünnflüssiger. Sie verteilen sich deshalb wesentlich schneller auf der Hornhautoberfläche.
Nachteil: Sie dienen lediglich zum kurzfristigen befeuchten, haben also keine anhaltende Wirkung.

KontaktlinsenWer noch nie in den Genuss des Kontaktlinsentragens gekommen ist, weiß natürlich auch nicht wie es sich anfühlt eine Kontaktlinse auf dem Auge zu haben.

Vielleicht stellen Sie es sich unangenehm vor, weil Sie es mit dem Gefühl eine Wimper im Auge zu haben vergleichen.
Aber weit gefehlt!

Nahezu alle Kunden sind von dem Tragegefühl insbesondere weicher Kontaktlinsen spontan begeistert.
Der Moment des Aufsetzens ist insofern „spannend“, als dass man ja schlecht die Augen zumachen kann wenn die Kontaktlinse aufgesetzt wird. Deshalb empfinden es diejenigen die keine Übung im Augentropfen einträufeln oder im Augenschminken haben, als komisch, zuzusehen, wie „etwas sich auf’s Auge zubewegt“.
Beim Aufsetzen der Kontaktlinse fühlt es sich in der Regel lediglich etwas kühl und feucht an. Einige Sekunden kann man spüren, dass etwas auf dem Auge ist. Mit dem Gefühl einer Wimper im Auge hat dies aber lange nichts zu tun.
Im Idealfall spürt man die Kontaktlinse nur in den Momenten, in denen man sich stark darauf konzentriert.
Eine sorgfältige Anpassung und individuelle Materialauswahl der Kontaktlinse hinsichtlich ihrer Eigenschaften ist Voraussetzung.

Zurück bleibt die Erkenntnis, dass es absolut toll ist, scharf zu sehen ohne dabei eine Brille zu tragen.

Sie haben Lust es einmal auszuprobieren?
Besuchen Sie uns, und lernen Sie unverbindlich und kostenlos Ihr neues Lebensgefühl kennen.

Diese Frage lässt sich nicht generell beantworten, da jeder Mensch die Veränderung am Auge ganz unterschiedlich wahr nimmt.

Wir hatten schon Fälle, bei denen Menschen eine Brille mit nur 0,25 Dioptrien als erhebliche Verbesserung wahr genommen haben. Im Gegensatz dazu merkt der ein oder andere Kunde selbst größere Unterschiede nicht spürbar.

Das Sehen ist eine sehr subjektive und individuelle Geschichte.
Wir können nur empfehlen, schon beim Bemerken der geringsten Veränderung einen Sehtest machen zu lassen.

Übrigens ist nicht nur die schiere Zahl der Dioptrien ausschlaggebend für das Wohlbefinden beim Sehen. Die persönliche Sehanforderung, der Anspruch an Sehkomfort, der Wechsel von Blickentfernungen, die Arbeitsbedingungen, die Lichtverhältnisse, etc.  spielen ebenso eine Rolle bei der Entscheidung eine Brille zu tragen oder nicht.
Bei einer Sehanalyse lässt sich leicht herausfinden, wo genau Ihre Ansprüche liegen.

Wir bieten Ihnen nach der Messung Ihrer Glasstärke die Möglichkeit, durch Einsetzen der individuellen Brillenglasstärke in unsere sogenannte „Messbrille“, sich selbst ein Bild von der Veränderung Ihrer Sehleistung zu machen.

Danach können Sie entscheiden, ob Sie selbst bei der kleinsten Stärkenänderung wenigstens für die ein oder andere Gelegenheit (z.B. zum Auto fahren, für Kinobesuche, zum Lesen oder Arbeiten…) den Komfort der Verbesserung mit einer Brille genießen möchten.

Viele unserer Kontaktlinsenkunden tragen ihre Linsen sporadisch. Sie tragen oft die Brille und zu gewissen Anlässen auch gerne einmal Kontaktlinsen. Gerade wenn die Linsen nur zum gelegentlichen Sport, oder dem Besuch im Theater oder sonstigem genutzt wird, machen Tages-Kontaktlinsen am meisten Sinn.

Auf Grund der Tatsache, dass die Linsen täglich gewechselt werden, der Tauschrhythmus also ganz kurz ist, kann das Material entsprechend konzipiert werden. Die Tageslinsen sind ultradünn und daher kaum zu spüren. Zudem entfällt die Reinigung, was einem das Linsen Tragen doch ganz schön erleichtert.

Nun gibt es diese Tageslinsen meist in zwei Verpackungsgrößen, dem 30er Pack und der 90er Packung. Wie Sie bereits richtig erraten haben, sind dort entweder 30, oder 90 Kontaktlinsen in einer Stärke enthalten.
Benötigen Sie unterschiedliche Stärken für Ihre beiden Augen (Normalfall), so müssen Sie sich zwei Packungen zulegen.

Eine häufige Frage unserer Kunden ist, ob sich die große Verpackungseinheit mit 90 Kontaktlinsen überhaupt lohnt. Die einfache Antwort auf diese Frage ist JA.
In der Regel sparen Sie sich 15 bis 20 Prozent des Preises für die selbe Anzahl der Kontaktlinsen.
Da die einzelnen Kontaktlinsenblister steril verpackt sind und daher zwischen 3 und 5 Jahre haltbar sind, ist es überhaupt kein Problem, die Kontaktlinsen rechtzeitig zu verbrauchen.

Sollten Sie also 2-3 mal pro Woche Ihre Kontaktlinsen tragen, können wir Ihnen die große Packung ans Herz legen. Nutzen Sie hingegen Ihre Kontaktlinsen nur ca. eine Woche im Jahr, z.B. für Ihre Urlaubsreise, macht wiederum die kleine Packung Sinn, weil Sie so besser auf eine Änderung Ihrer Sehstärke reagieren können.

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