
Die internationale Brillenmode weist zwei extreme Stilrichtungen vor.
Zum einen den Nerd-Look – das sind Fassungen in schwarzem oder braunem Kunststoff – markant, groß und absolut auffällig.
Zum anderen den Understatement Look – welcher durch total unauffällige, rahmenlose Brillenfassungen geprägt ist. Sie sind leicht, haben einen angenehmen Tragekomfort, werden kaum wahrgenommen und bieten durch die Randlosigkeit „grenzenloses Sehen“.
Wir möchten uns heute einem kleinen Trick zuwenden, mit Hilfe dessen eine randlose Brillenfassung noch ästhetischer wirkt.
Um die Ränder der Brillengläser, welche in randlosen Fassungen ja komplett sichtbar sind, edler wirken zu lassen, werden sie in unserer Werkstatt poliert.
Diese Politur hat leider auch einen Haken. Je nach dem wie das Sonnenlicht auf das Brillenglas auftrifft, nimmt der Brillenträger Reflexe wahr, die Ihn unter Umständen stören könnten.
Außerdem wirkt der Rand des polierten Glases für manche Träger zu „hart“, weil das Glas durch die Politur sehr weiß wird.
Wie kann man nun diese Schönheitsfehler umgehen? – EINE ZARTE TÖNUNG HILFT!
Wird das Brillenglas mit einer zarten Tönung versehen, schimmert der polierte Brillenglasrand in der gewählten Farbe.
Die Glasfarbe stimmen wir mit dem Bügel der Brille und selbstverständlich auf den Typ des Kunden ab.
Außer dem ästhetischen Vorteil erzeugt gerade zum Beispiel eine leichte Brauntönung ein sehr angenehmes Licht beim Durchschauen. So wird eine eher kühlere Lichtsituation, beispielsweise Neonlicht am Arbeitsplatz, bedeutend weicher und angenehmer wahrgenommen.
Bild: Zeiss.de // Leider ist es recht schwer diese zarte Tönung gut auf einem Bild einzufangen. Das hier gezeigte Bild hat einen deutlich dunkleren Rand, als er in der Praxis heraus kommt.