Brillenglas ist nicht gleich Brillenglas – Große Unterschiede in den Qualitätsnormen
Donnerstag, 28. Januar 2010Wie kann man einem Laien erklären, welche Unterschiede bei der Fertigung eines Brillenglases vorherrschen, welche Toleranzen eingehalten werden müssen und wo die Unterschiede zwischen einem Premium-Marken-Brillenglas und einem einfachen Import-Brillenglas aus „Irgendwoher“ sind.
In einer neuen Broschüre erklärt die Firma Zeiss die Qualitätsnormen, denen sie sich selbst stellen. Zu meiner Freunde bekommen wir hier einen sehr praktischen Vergleich.
Laut eigener Aussage sind die Zeiss Qualitätsnormen bedeutend strenger als die gängigen, internationalen Qualitätsnormen.
So filtert Zeiss beispielsweise Partikel in der Kunststoffglasfertigung heraus, die kleiner sind als 1µm und erlauben Einschlüsse nur in Größe von 1/3 der üblichen Standards.
Nun fragt man sich natürlich, ist dies eine Größe die relevant ist? Schließlich klingt 1µm nicht gerade viel.
Würde man die Norm-Toleranz der Einschlüsse im Kunststoffglas mit der Autoindustrie vergleichen, dann entspräche diese einem Lackfehler auf der Motorhaube eines Autos in der Größe eines 1-Cent-Stückes!
Dass wohl die wenigsten bei einem Neuwagen solch einen Mängel akzeptieren würden, kann ich mir gut vorstellen.
Ein Präzisionsbrillenglas zeichnet schließlich aus, dass es Ihnen bestmögliches Sehen bietet, ohne dass Sie das Brillenglas als solches wahrnehmen.







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