Archiv für 2009

Heute möchte ich über eine aktuelle Studie im Bereich der trockenen Augen berichten.

In der Studie von Dr. Timothy Albert (Abteilung Neurowissenschaft – Ophthalmologie, Universität Pisa, Italien), wird die Veränderung der Tränenfilmosmolarität nach der Verwendung verschiedener Augentropfen begutachtet.

Was ist Osmolarität?

Die Osmolarität ist ein wichtiger Parameter bei der Beurteilung von Trockenheitsgefühlen am Auge. Sie zeigt Abweichungen des natürlichen Salzgehalts im Tränenfilm bedingt durch Trockenheitsgefühle an.

Eine erhöhte Osmolarität des Tränenfilms kann mit einer Schädigung der Augenoberfläche und Trockenheitsgefühlen am Auge in Verbindung gebracht werden.

Ablauf der Studie

Die Osmolarität des Tränenfilms von 60 Personen mit Trockenheitsgefühlen am Auge wurde über eine Periode von 30 Tagen untersucht. Gemessen wurde jeweils vor und fünf Minuten nach der Verwendung einer von drei führenden Augentropfen Marken. Jedes Produkt wurde von jeweils 20 Personen benutzt.

Ergebnis der Studie

Blink Intensive Tears reduziert signifikant die Werte für die Osmolarität des Tränenfilms um Verlauf der 30-tägigen Testperiode.

Die Blink Intensive Tears Augentropfen helfen besser als andere führende Augentropfen, die natürliche Osmolarität des Tränenfilms wieder herzustellen.

Unsere Meinung

Wir können uns dieser Studie nur anschließen. Seit geraumer Zeit bereits haben wir für unsere Kunden die Blink Serie von AMO mit Blink Contacts und Blink Intensive Tears im Einsatz. Gerade bei Trockenheitsgefühlen, geröteten- oder angestrengten Augen wirken die Tropfen wunder.

100 Prozent UV-Schutz – Vertrau mir ;)

Dienstag, 29. Dezember 2009

Das man im Internet immer wieder über Dinge stolpert, die einen zum schmunzeln bringen, ist nichts Neues. Vor einigen Tagen habe ich auf Isnichwahr.de eine Fotografie entdeckt, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte.

Und wer entdeckt den Fehler im Bild?

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Wer kennt das nicht, dass gerade in der Herbst- und Winterzeit das Sehen im Straßenverkehr besonders schwierig und anstrengend ist.

Schlechte Lichtverhältnisse, Regenwetter, lange Dämmerungszeit, aber auch die tief stehende Sonne, womöglich in Kombination mit nassen oder verschneiten Straßen sorgen oft für eine sehr unangenehme und gefährliche Sehsituation.

Damit man gerade bei dieser Herausforderung dran denkt, die richtige Brille aufzusetzen, greift die Firma Carl Zeiss Vision mit der aktuellen Werbekampagne das Thema „Auto fahren“ auf.

Werbemotiv ist das Armaturenbrett eines Autos, das neben der Kontrollleuchte für den Sicherheitsgurt eine Kontrollleuchte für sicheres Sehen installiert hat.

Leider ist bis dato diese zweite Kontrolllampe nur ein „Gag“ der Werbefachleute.

Wir finden diese Idee klasse! Aus Erfahrung wissen wir, mit welch schlechter Sehleistung sich so mancher Autofahrer in den Straßenverkehr traut. Deshalb würden wir die Idee einer „Brillen-Kontrolllampe“ gerne an die Autoindustrie weitergeben.

Denn auf dieses wichtige Detail „Brille“ hinzuweisen ist sicher ebenso sinnvoll wie auf den Gurt hinzuweisen.

Der zunehmende Straßenverkehr, als auch die fortwährende Entwicklung bezüglich der Technik der Autos setzt Konzentrationsfähigkeit UND Bestmögliches Sehen unbedingt voraus.

Daumen hoch für eine gelungene Werbekampagne.

Die Brille für vergessliche Menschen ;)

Montag, 21. Dezember 2009

In meinem Feed-Reader schlägt täglich ein zufälliger Witz auf. Gestern war dann ein Witz aus unserem Genre an der Reihe:

Kommt ein Professor zum Optiker und will drei Brillen kaufen.

“Wozu brauchen Sie denn gleich drei??, fragt der Optiker.

Professor:”Eine zum Lesen, eine für die Fernsicht und eine, um die anderen beiden zu suchen.?

Ich musste schmunzeln und dachte für mich nur: Gut, dass die Gleitsichtbrille erfunden wurde ;)

Unseren Stammlesern ist sicher nicht entgangen, dass wir gerade für sensible Augen bei der Reinigung und Desinfektion von weichen Kontaktlinsen häufig auf ein so genanntes Peroxid-Pflegesystem, wie z.B. Oxysept Comfort von AMO setzen.

Welche Vorteile dieses System einem Kontaktlinsenträger bietet, haben wir in unserem Artikel „Kontaktlinsentragen mit sensiblen Augen“ bereits beschrieben.

Heute möchte ich Ihnen erklären, was denn genau beim Reinigungsvorgang geschieht, und wieso dieses System so genial funktioniert.

Es wird ein hoch reaktiver Sauerstoff in Form von Wasserstoffperoxid verwendet, der die organischen Ablagerungen auf der Kontaktlinse in kleinere Bruchstücke aufspaltet. Diese Bruchstücke fallen von der Oberfläche der Kontaktlinse ab.

Neben dieser Reinigung erledigt Wasserstoffperoxid die 2. wichtige Aufgabe, nämlich alle Mikroorganismen abzutöten.

Die Kontaktlinsen werden also gereinigt und gleichzeitig desinfiziert.

Wichtiger Schritt bei diesem System ist die Neutralisation.

Dies geschieht meist über die gleichzeitige Zugabe einer Neutralisationstablette, welche erst nach Auflösung des äußeren Mantels zu wirken beginnt.

Die Neutralisation spaltet das Wasserstoffperoxid in Wasser und Sauerstoff auf. Deshalb sprudeln Bläschen sichtbar im Behälter. Übrigens kommt es dabei auch zur sogenannten „Gasblasenturbulenz“. Die Bläschen entstehen nämlich auch in der Linsenmatrix und reißen Einlagerungen mit nach außen. So als ob man einen Schwamm ausdrückt.

Die Neutralisation darf nicht vergessen werden, weil sonst das Auge extrem gereizt werden würde. Wasserstoffperoxid ist nicht nur für Mikroorganismen, sondern auch für menschliche Zellen sehr aggressiv.

Der Reinigungsaufwand mit einem Peroxid-System ist sehr einfach, der Effekt ist großartig: perfekte Pflege – höchste Sauberkeit – hypoallergen – sichere Desinfektion.

Vor einigen Wochen besuchte uns ein Kunde mit dem Wunsch nach einer neuen Brille. Nun war dies kein ganz alltäglicher Fall, sondern eine gewisse berufliche Herausforderung für uns, diesen Neukunden auch wirklich richtig glücklich zu machen.

Der Kunde benötigt zur besten Sehleistung eine Stärke von - 20 Dioptrien.

Nach einem langen Gespräch und einer ausführlichen Seh-Analyse hatten wir die aktuell bestmöglichen Stärken ermittelt und machten uns an die Auswahl der Fassung.

Da unser Anspruch an Leistung und Qualität hoch ist, sehen wir solche Fälle immer auch als besondere Herausforderung.

Zum einen muss natürlich die Seh-Analyse besonders akribisch ablaufen, zum anderen müssen für das gute Sehen ganz besondere Gläser ausgewählt werden, und zum dritten muss bei der Fassung noch genauer auf Größe und Passform geachtet werden, als bei geringeren Stärken.

Diese Glasstärke verträgt keine Kompromisse!

Bei der Brillenfassung wurden wir bei dem französischen Designer Alain Mikli fündig. Die qualitativ hochwertige Kunststofffassung bietet dem Kunden was er benötigt. Die hervorragende Passform auf der Nase bringt eine optimale Gewichtsverteilung, und führt so nicht zu unnötigen Druckstellen.

Die hohe Stabilität und Haptik der Fassung machen eine absolut exakte Anpassung der Brille möglich. Bei einer solch hohen Stärke darf die Brille sich keinen Millimeter bewegen.

Für die Gläser wählten wir einen speziellen Schliff, bei dem die Glasstärke nicht komplett bis zum äußeren Rand der Gläser reicht, sondern sanft in einen so genannten Tragerand ausläuft. Dadurch kann sowohl Gewicht als auch Dicke eingespart werden.

Das Ergebnis ist eine Brille, auf die wir wirklich stolz sein können. Gewicht und Glasdicke fallen für diese hohe Stärke sehr schön aus.

Der Kunde hat die Brille am Freitag abgeholt und war spontan begeistert.

Laut eigener Aussage war dies die erste Brille, an welche er sich nicht „gewöhnen“ musste. Sowohl das Aussehen der Brille, als auch das sehr gute Sehen damit fand er sensationell.

Ich bin bereits sehr gespannt, welche Reaktionen die neue Brille in seinem Umfeld auslösen. Mit Sicherheit werden diese durch die Bank positiv ausfallen ;) .

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